Pressekonferenz
in Berlin

BERLIN (hpd). Die erste offizielle
Pressekonferenz des Zentralrats der Ex-Muslime wird am Mittwoch, dem 28.2.
um 15.00 Uhr im
Haus
der Bundespressekonferenz in Berlin stattfinden. Dies teilte der Vorstandssprecher
der Giordano Bruno Stiftung (GBS), Michael Schmidt-Salomon, der die Kampagne
der Ex-Muslime als PR-Leiter unterstützt, heute dem humanistischen Pressedienst
mit. Auf dem Podium werden neben Schmidt-Salomon die beiden Vorsitzenden
des Zentralrats der Ex-Muslime, Mina Ahadi und Arzu Toker, sitzen. Zudem
werden weitere Ex-Muslime auf der Pressekonferenz anwesend sein und der Presse
für Interviews zur Verfügung stehen.
Aufbrechen etablierter Denkschablonen
„Auf der Pressekonferenz werden wir die politischen Hintergründe erläutern, die zur Gründung des Zentralrats führten, sowie die innen- und außenpolitischen Forderungen der Ex-Muslime an die deutsche Politik vorstellen“, erklärte Arzu Toker gegenüber hpd. Die Aufmerksamkeit, die der Zentralrat der Ex-Muslime schon vor seiner ersten Pressekonferenz erfahren habe, sei sehr beachtlich, führte Schmidt-Salomon aus. Dies sei wohl nicht zuletzt darauf zurückzuführen, dass der neu gegründete Zentralrat etablierte Denkschablonen aufbreche: „Islamkritiker konnten früher aufgrund vermeintlicher Ausländerhetze leicht in die rechte Ecke gedrängt werden. Nach der Gründung des Zentralrats wird dies so einfach nicht mehr möglich sein.“
"Noch ein weiter Weg..."
Die Pressekonferenz in Berlin wird unter strengen Sicherheitsvorkehrungen stattfinden. „Der Zentralrat der Muslime hat sich in einer ersten Stellungnahme erfreulich deutlich zum Recht auf negative Religionsfreiheit bekannt“, erklärte Arzu Toker. „Wir hoffen, dass sich diese Haltung irgendwann einmal weltweit durchsetzen wird. Doch bis dahin ist es noch ein weiter Weg..“
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